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We are a small company that gathers, compiles, and makes tornado information available to tornado and severe weather enthusiasts, the meteorological community and emergency management officials in the form of tornado books, posters, and videos. After many years, the book that has been called the "bible" of tornado documentation, is going to be updated to the year 2019 and printed in two volumes.

If you are interested in learning more about the book, what it will contain, and when it will be available, you will find that information here © 2018 The Tornado Project All rights reserved.

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• Über das Wetter im Weltraum redet kaum jemand – dabei kann das jeden betreffen. Volker Bothmer, Astrophysiker an der Universität Göttingen, und seine Fachkollegen sprechen von sogenannten Sonnenstürmen.

Unmengen von geladenen Teilchen, ausgestoßen von gewaltigen Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, rasen dann auf die Erde zu.

„Sonnenstürme können Satelliten, GPS, den Flugverkehr und Stromnetze beschädigen oder komplett lahmlegen“, sagt Bothmer, der das Weltraumwetter seit rund 30 Jahren erforscht. Erst im Jahr 2015 brachte ein solcher Sturm den gesamten Flugverkehr in Schweden für fünf Stunden zum Erliegen – Radarsystem und GPS waren ausgefallen.

Im Oktober 2003 kam es in Malmö und Südafrika zu Stromausfällen.

Auch Deutschland war betroffen: Wegen Störungen im Funkverkehr wurde die Zahl der Flüge begrenzt.

Der größte Zwischenfall in jüngerer Zeit ereignete sich 1989: Damals führte ein zerstörter Transformator in der kanadischen Provinz Quebec zu einem großflächigen Blackout.

Mehr als sechs Millionen Menschen saßen neun Stunden lang im Dunkeln.

„Das war übrigens nur ein mittelschwerer Sonnensturm“, sagt Bothmer.

Stärkere, wie die der sogenannten Carrington-Klasse, können wesentlich größere Schäden verursachen.